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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
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nen zeigte, daß er durch seine Verbündeten für einenandern eingenommen worden sen, als wenn er durchden Vorzug des Einen, Alle gegen sich erbitterte.

Hier muß ich bemerken, daß jene alle Sachettipachstanden, sowohl wegen seines Alters als seineswörtlich liebenswürdigen Wesens. Dies heißt jedoch,meiner Meinung nach, nicht, daß er, wie Galba, desKaiserslhums würdig gewesen wäre, wenn er gleichnicht Kaiser wurde.

Aber noch war man gar nicht so weit. Alleandere von Barbxrini's Anhang hatten sich über die-sen Punkt einverstanden; sobald sie aber seine Erhe-bung nicht für möglich hielten, so vermehrte dieses diewüthende Eifersucht, die sie schon im voraus gegeneinander hegten.

Der alte Spada, in Geschäften geübt und ver-dorben, erklärte sich so stark gegen Rapaccioli, daß ereine Schmähschrift gegen ihn schrieb, worinn er ihndes Glaubens beschuldigte, daß der Teufel Bußechun könnte. Montalte sagte öffentlich: daß er imStande sey, sich Fiorenzola'S Erhebung förmlich zuwidersehen. Dieser, dessen ich schon öfter erwähnthabe, verfertigte eine lustige Beschreibung des Carne»pals, welchen Ceccchini's schöne und galante Nichte,Signora Basti, dem Publikum geben würde, wennihr Onkel Pabst würde. Alle diese Bitterkeiten, dieseNeckereien, der Würde eines Conclave so wenig ange-messen, mißfielen Barberini, vermöge seines gesetztenund frommen Charakters, im höchsten Grad, undschadeten, wie Sie sehen werden, m der Folge nnsermVorhaben nicht.

Das Conclave dauerte ungefähr vier und zwan-zig Tage; wovon mehr als zwei Drittheile auf die

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