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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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wicht hervorzubringen. In wenigen Tagen ward

dies uns klar, und wir nutzten eS täglich für unfernZweck.

Wenn ich nicht irre, so habe ich Ihnen schon ge-sagt, haß Könne den Kardinal Ursini über einen Restvon Iahrgehalt, der nur tausend Thaler betrug unzu-frieden gemacht hatte. Ich gab hievon dem Kardi-nal von Medicis zu rechter Zeit Nachricht, daß ecihn zu gewinnen Gelegenheit hätte, um einen sokleinen Preis, daß ich ihn zur Ehre des Purpurswohl lieber verschweigen möchte. Mit noch mehrNutzen bedienten wir uns , wie Sie in der Folge se-hen werden, der Abneigung des Kardinals Pichi gegenKönne, um die französische Faction noch mehr zutheilen und aus der Fassung zu bringen. Doch dasie nicht diejenige war, die wir am meisten fürchteten,obwohl sie uns am meisten entgegen stand; so warenunsre Bemühungen von dieser Seite immer den Fort-schritten untergeordnet, welche wir bei den zwei an-dern zu machen suchten, wo wir mit Recht, aufgrö,ßere Schwierigkeiten zu stoßen fürchteten.

Sie kennen bereits die Gründe, warum unS nichtunbekannt seyn konnte, daß Spanien und die Medi-cls nicht leicht für Ehigi stimmen würden; Sie ha-ben auch die Art gesehen, wie wir nach und nach undsogar unvermerkt ihre Abneigung zu heben strebten.Unvermerkt l sage ich; und dies machte.uns die größ-te Mühe. Denn hätte Barberini nur den leisesten^Verdacht geschöpft, daß wir die geringste Absschk ausEhigi hätten, so wäre ec unS unfehlbar entgangen.Denn nut der größten Tugend vereinigte er allen wyg-lichen Eigensinn, und nichts hätte ihn überreden kön-nen, daß wir es mit Sachetti aufrichtig gemeint hatten,

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