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be Charier. Dieser aber schalt mich und sagte: ichsey ein Vösewicht, der die christliche Einfalt nicht zuwürdigen wüßte»
Genug; Chigi wußte seine tiefe Verstellung sogut fortzusrtzen, daß wir, trotz seiner Kleinlichkeits-
sucht, die in vielen unbedeutenden Dingen hervor-
siach, trotz seiner gemeinen Gesichtszüge und der Mie-ne, die ihm- obgleich er von guter Geburt war, das An-sehen eines Quacksalbers gab, durch ihn den Ruhm unddie Tugend deS heiligen GregoriuS und Leo zu erneu-ern glaubten - wenn wir ihm zum Pvntificat bringenkönnten. In dieser Hoffnung betrogen wir uns.Aber seine Erhebung glückte.
Die Spanier fürchteten, aus den oben angeführ-ten Gründen, daß die jugendliche Halsstarrigkeit überdie Alten siegen würde; und Barberini verzweifeltezuletzt, da er die Verbündung und öffentliche Erklä-rung der Spanier und Medicis gegen Sachetti ein-sah. Wir beschlossen, dieses Unersetzliche zu seinerZeit zü benutzen und beiden Partheicn in Chigi's Er-hebung ihren Vortheil zu zeigen. Borromeo sollteden Spaniern beweisen, daß sie, bei Frankreichs Wi-derwillen gegen Chigi, nichts bessers thun könnten,ckls ihn zu wählen; und Ich hatte dem KardinalBarberini zu sagen: er könne sich ein unendliches
Verdienst um die ganze Kirche erwerben, wenn er dieWahl ohne den geringsten Schein von Interesse aufden besten Gegenstand fallen lasse, da übrigens unterfeinen Ergebenen niemand sey, der zum Pvntificat ge-bracht werden könnte.
Wir glaubten aus den Stimmungen der ver-schiedNcn Parrheiglieder, Vortheil für unfern Planziehen zU können, und diese Hoffnung gründete sich
auf
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