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ten Erkenntlichkeit für das einzige Mittel, um den Kar-dinal Barberini für ihre Wünsche zu stimmen. Des-halb beschlosien sie, aufrichcig und eifrig alles einzu-wenden, um Sachetti dos Pontificat zu verschaffen;denn da dieses doch vergeblich seyn würde, hofften sie,dies Bemühen werde sie so fest und innig mit demKardinal Barberini verbinden, daß er in der Folgesich selbst gedrungen fühlen werde, zu ihre» Wünschenbeizutragcn. Dies war daS ganze Geheimniß dieserPabstwahl, worüber alle, denen es beliebt hat, da-von zu schreiben, tausend und aber tausend Unver-schämtheicen gesagt haben.
Ich behaupte, daß die Schlüffe des EscadronS-sehr richtig waren. „Wir sind überzeugt, sagten sie,„daß Chigi das würdigste Glied des ganzen Colle-„giums ist; und wir sind eS nicht weniger, daß er„nicht Pabst werden kann, wenn wir nicht aus allen„K ästen für Sachetti arbeiten. Das schlimmste,„wes uns begegnen kann, ist, daß uns dies gelinge;„was zwar nicht gut, aber doch immer das we-„niger schlimme seyn würde. Allein Anschein nach ge-lingt es nicht; und in Diesem Fall werden wir Bar-„berini, aus Erkenntlichkeit und aus Interesse uns zu„erhalten, für Chigi gewinnen. Spanien und Me»„dicis wird aus Furcht, daß nicht am Ende die mei-„sten Stimmen für Sachetti sind, für Chigi stimmen,„und Frankreich wird es zugeben, weil es die Unmög-lichkeit, dies zu hindern, fühlen wird." Diesesschöne und gründliche Raisvnnement, an welchem derKardinal Azolini den meisten Theil hatte, wurde beider Versammlung des Escadrons einstimmig angenom-men , nachdem alle Schwierigkeiten dieses Plans reif-lich erwogen worden waren, welche mittelmäßigenKöpfen unübersteiglich geschienen hatten.
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