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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
360
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führung und den Gründen dazu, ausführlicher be-kannt machen.

Der erste Schritt, welchen das fliegende Esca-dron wahrend der zum Leichenbegängniß des PabstSbestimmten neun Tage rhat, war Vereinigung mitdem Kardinal Barberini. Dieser harte im Sinn,den Kardinal Sachetti zum. Pvntificat zu bringen, ei-nen Mann, der in seiner Art zu repräsentiren, demPräsidenten le Bailleul glich, von welchem Mesna-ge gesagt hat: er sey zu nichts gut als zummalen.

Kardinal Sachetti war ein sehr mittelmäßigerKopf,aber alsKreatur des Pabstes Urban (des vm.) unddessen Hause stets treu ergeben, hatte ihn Barberini umso fester in Sinn gefaßt, da seine Erhebung inWahrheit äufferst schwierig schien und war. DerKardinal Barberini hat, bei dem engelsreinen Lebens-wandel den er führt, eine Art von Stimmung, dieihn, wie die Italiäner sagen : inZmorsro äs I'impok-KKile *) macht; und Sachetti'S Erhebung zur Pabst-würde war ziemlich aus dieser Gattung. SeineFreundschaft mit Mazarin, der, wo nicht Diener,doch wenigstens Hausgenosse seines Bruders gewesenwar, gereichte ihm bei Spanien nicht zur Empfehlung.Aber was ihn noch mehr vom Stuhl deS h. PetruSentfernte, war die öffentliche Erklärung, welche dasHaus Medicis, das überdies das Haupt der spanischenFattion war, bei der vorigen Pabstwahl gegen ihn ge-than hatte.

Die Glieder des Escadrons hatten die Absicht,den Kardinal Chigi zum Pabst zu machen, und hiel-

teil

für dar Unmögliche entstammt.