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verpflichtet, mich zu benachrichtigen, daß der Kardi-nal von Est/ Proreckor von Frankreich, fürchterlicheBefehle vom König in Händen habe, daß in diesemAugenblick die französischen Kardinäle bei ihm versam-melt seyen, um über die gegen mich zu fassende Ent-schließung zu entscheiden; daß im Ganzen, denBefehlen des Königs gemäß, schon beschlossen sey,mich nicht in Rom zu dulden, sondern mich, es kostewas eS wolle, zu entfernen. Meine Antwort war: ichhätte über die Art von Rüstung, die ich ehedem zuParis bewürkt habe, so heftige Gewissensbisse empfun-den, daß ich lieber tausendmal sterben, als an die ge-ringsten Vercheidignngsmittel denken wollte. Aufder andern Seite halte ich es nicht der Ehrfurcht einesKardinals gemäß, dem Pabst so nahe gewesen zu seyn,ohne ihm die Füße geküßt zu haben. Ich könne alsoin dieser verzweifelten sage nichts thun als mich Got-tes Vorsehung überlassen, und ln einer Viertelstunde,ganz allein oder mit ihm, wenn er sust hatte, in einekleine Kirche, die man sehen konnte, gehen, um dortdie Messe zu hören.
Der Abb^ merkte, daß ich spottete, und verließmich, wohl ziemlich unzufrieden mit seiner Negotia-tion, welche ihm meines Bedünkens, der arme Kar-dinal Anwinio, ein ehrlicher aber über alle Vorstellungschwacher Mann, aufgetragen hatte. Indessen gab ichdem Pabst von diesen Drohungen Nachricht, und ersandte sogleich den Abbs Charter zu dem Grasen Wiv-mann, einem edlen Venctianer, welcher Obnster vonseiner Garde war. Diesem ließ er sagen, daß er ihmfür meine Person haften müsse, wenn er, im Fall erdm geringsten Schein von Unruhe in der französi-schen Factron bemerkte, nicht seine Schweizer, Corsen,ianzki,echte und leichte Reuter nach Gutdünken ge-^l'Denkwürvigk« Z brau-