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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
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noch diese Nacht überfallen könnte. Wir beschlossenins Meer zurück zu kehren, obgleich der Sturm stär-ker ward, und man nicht ohne Gefahr bei Nacht ausPorto-Vecchio kommen kann, weil an seiner Mündungeine sehr beschwerliche Felsenklippe ist. Der Sturmwuchs mit der Nacht und bildete sich zu dem fürchter-lichsten Ungewitter, welches vielleicht je auf der Seeerlebt worden ist. Wenigstens sagte der königlicheSteuermann der neapolitanischen Galeeren, der aufunserer Galeere war, und seit fünfzig Jahren auf derSee lebte, daß er nie einen ähnlichen erlebt habe. Al-le beteten, alle beichteten; Dom Fernand Carillo warder einzige, der nicht mit Eifer zu den Knien derPriester lag; ob er gleich, wenn er auf dem Land war,alle Tage communicirte und eine himmlische Frömmig-keit besaß. Er ließ die andern gewähren, und bliebruhig. Ich fürchte sehr, sagte er imr ins Ohr, daßalle diese von der Furcht erpreßten Bekenntnisse kei-nen Werth haben. Mit einer bewundernswürdigenKälte fuhr er fort die nöthigen Befehle zu geben, undes fällt mir immer ein, wie er einem alten bestürztenSoldaten aus der Gegend von Neapel, ganz sanftund edel Muth einsprach UNd ihn Lennor Loläsclc) äs(ügrloL guinro anredete.

Der zur Galeere besonders gehörige Hauptmannließ sich in der größten Gefahr seine gestickten Auf-schläge und rothe Schärpe bringen, weil, sagte er, einwahrer Spanier mit der Farbe seines Königs sterbenmüßte. Hierauf setzte er sich in einen großen Lehn-stuhl. Als ein armer Neapolitaner ihm in dem Wegkam, der, weil er sich im Hi»tenheil des Schiffs nichtmehr aufrecht halten konnte, auf allen Vieren herbei»kroch und schrie: Lennor Dorn kerngiläo, pnr l'iinioräe vios Lonkeklivu, gab er ihm einen tüchtigen Tritt,

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