342
Lu die Felucke kragen. Hier ließ er noch dreißig spa.vische Soldaten jhineinsteigen und gebot ihnen michauf eine kleine Klippe zu bringen, die in einer Ent-fernung von fünfzig Schritten hervorragte, und etwavier oder fünf Menschen fassen konnte. Die Solda- Mten standen bis an den Gürtel im Wasser. Da ich s»sa^ daß die Galeere nicht gelitten hatte, wollte ich Dl
sie ^urückschicken, aber sie sagten mir: wenn die amUfer befindlichen Torsen, mich ohne starke Begleitung ^sahen, würden sie mich ganz gewiß plündern und um-bringen. Diese Barbaren halten alles, was Schiff- rMbruch leidet, für ihr Eigenthum. ^
Durch eine Art von Wunder war die Galeereunversehrt geblieben; indessen brauchte man über zwei !Stunden, um sie flott zu machen. Hierauf holte michdie Felucke wieder ab, und ich stieg mit Freuden indie Galeere zurück. Wie wir aus dem Ka.,al kamen, ch,sahen wir die Fregatte von neuem, die, da sie vonder Galeere nicht weiter verfolgt worden war, ihrenvorigen Weg genommen hatte. Wir machten Jagd LHaus sie und sie floh. In weniger als zwei Stunden Mmhatten wir sie erreicht, und fanden, daß sie würklichTürkisch, aber in den Händen der Genueser war, diesie den Türken weggenommen und bewaffnet hatten.
Ich gestehe Ihnen, daß ich sehr froh war, dieses Aben-theuer auf diese Art endigen zu sehen; denn diese Feh- ^de gefiel mir gar nicht.
Da am Himmel Wolken aufstiegen, hielt man h, „res für gut in Porto - Vecchio, einen unbesuchten Ha- U ^fen von Corsica, einzulaufen. Ein Trompeter des HGouverneurs eines nahen Forts brachte uns aber von L ^Seiten feines Herrn die Nachricht, daß Herr von Guise ^ ^mit sechs französischen Galeeren in Porto Conde sey,uns wahrscheinlich im Vorbeifahren gesehen habe, und
noch ^
V