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Ein junger Mann von vier und zwanzig Jahren,Dom Fernand Carillo, ein Mann von Stand, deräußerst höflich und edel war, bestrebte sich, mich alleFreuden dieses schönen OrtS genießen zu lassen. AlleArten von Wildpret und Frsche waren hier über-flüssig und man konnte auf die angenehmste Weisejagen.
Man hat in diesem Hafen eine besondere Art vonFischfang. Dom Fernand nahm hundert Türken vonden Ruderknechten, stellte sie in Ordnung, und ließsie ein sehr großes Tau halten. Hierauf mußten vierdieser Sclaven untertauchen und dieses Tau an einengroßen Stein befestigen, den sie mir Hülfe ihrer Ka»meraden an den Rand des Wassers zogen. Als ihnendies nach unglaublicher Anstrengung gelungen war,brauchten sie nicht weniger Mühe, diesen Stein mitHammerschlagen zu zerbrechen. Inwendig befandensich sieben oder^acht Schalthiere, welche an Größezwar den gewöhnlichen Austern nachstanden, derenGeschmack aber unendlich feiner war.
Da das Wetter milder wurde, spannten wir dieSegel aus, um den Golf von Lyon zu durchstechen, deran diesem Ort anfängt. Er ist ioo Meilen lang und42 breit und sowohl wegen der Sandberge, welche eczuweilen aufthürmen und fortrollen soll, als auch we-gen Mangel eines Hafens sehr gefährlich. An derKüste der Barbarei, die ihn auf einer Seite begränzt,läßt sich oft nicht landen, und Languedoc auf der an-dem Seite ist gleichfalls sehr gefährlich, so daß dieseReise, wenn es nur einigermaßen spät im Jahr ist,für die Galeeren nicht angenehm seyn kann. Wirwaren nahe an Allerheiligen, eine Zeit wo sich imMeer immer starke Windstöße erheben. Dom Fer-nand, der einer der größten Wagehälse von Spanien
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