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ner zahllosen Menge vielfarbiger Blumen übersaek,und haucht in der angenehmsten Mischung die süße-sten Gerüche aus. Als ich nach Vivaros kam, stiegden Tag nach meiner Ankunft Dom Fernand CarilloZuatra zu mir, General der neapolitanischen Galeerenmir der zweiten Galeere dieses Escaders, die sehr schönund vortrefflich, und mit dem besten Theil der Ruder-knechte und der Soldaten von der Hauptgaleere vermehrtworden war, welche deshalb beinahe ganz unbewaffnetblieb. Durch Dom Fernand erhielt ich einenBrief von Dom Juan von Oestreich, der so schön undverbindlich war als ich je einen gesehen habe. Erließ mir freie Wahl zwischen dieser Galeere und einerDünkirchischen Fregatte, die am Ufer war und z6Kanonen führte. Mit dieser konnte man den Golfvon Lyon in einer so späten Iahrszeit, denn wir warenschon im Monat Oktober, mit mehr Sicherheit passt»ren. Ich wählte die Galeere, that aber, wir Sie se-hen werden, nicht am besten damit. Eine Viertel-Stunde nach dem Fernand Carillo kam Dom Chri-stoval von Cardone, Ritter von St. Jaqucs nachVivaroS, und sagte mir, der Vicekönig von Valen-tin, Herzog von Montalte sende ihn, um mir alleswas in seinen Kräften stünde, anzubieken: Er wissedaß ich alles ausgeschlaaen habe, was mir der Königin St. Sebastian angcboten habe, und wage cs ausdiesem Grund nicht, in mich zu dringen, daß ichdasjenige annchmen sollte, was der Pagualoi derGaleeren mir zu überbringen Befehl hätte, da mir«ber, wie er wisse, die Eilfertigkeit meiner Reisenicht erlaubt hätte, mich mit vielem Geld zu versehen,und da ich, bei meiner Freigebigkeit, die Ruderknechtevielleicht gern regaliren würbe, so hoffte er, daß icheinige kleine Erfrischungen für sie, nicht ausschlagenwürde. Diese Erfrischungen bestanden aus sechs