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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
330
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Hofmeisters von Vateville, der mich für einen Edel-mann aus Bonrgogne ausgab, welcher dem König indem Mailandischen dienen sollte.

Als ich nach Tudella kam,, eine beträchtlicheStadt jenseits Pampelona, fand ich Las Volk inziemlicher Gährung. Man unterhielt die Nacht hin-durch Feuer und stellte Wachen aus. Die Land-lcute in der umliegenden Gegend hatten sich empört,weil ihnen die Jagd verboten worden war. Sie wa-§en in die Stadt gedrungen, hatten viele Gcwalttha-Ligkeiten verübt und sogar einige Häuser geplündert.Da um ic> Uhr des Abends eine Wache vor dasWirkhshaus, wo ich wohnte, gestellt ward, fieng ich«n zu argwöhnen, daß man etwas gegen mich imSinn hätte; aber eine königliche Sänfte, mit Maul-thiertreibern in seine Livree gekleidet, gab mir wiederMuch. Um Mitternacht trat ein gewisser Dom Mar»kin mit einem sehr langen Degen und einem großenSchild an der Hand in mein Zimmer. Er sagte ersey der Sohn vom Hause und wollte mich benachrich.tigen, daß der Pöbel sehr in Aufruhr sey. Manhalte mich für einen Franzosen, der die Empörungender Lanbieute vermehren wolle; der Aleade selbst wissenicht, woran er sey, und es sey zu befürchten, daßdas Gesindel diesem Vorwand ergreife, um mich zuplündern und zu morden. Selbst die Wache vor demHaus fange an, zu murren und warm zu werden. Ichbat Dom Martin, den Leuten ganz »«gesucht die kö-nigliche Sänfte zu zeigen, auch sie mir den Maul-thierlreibern, und mir deS Herrn von Vaceville Haus-hofmeister ins Gespräch zu bringen. Gerade in die-sen Moment trat dieser ins Zimmer, und sagte: dieswären Rasende, die keine Vernunft annähmen; undhätten ihn selbst bedroht, ihn zu ermorden.

Die