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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
329
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Als Dom Christoval sah, daß er mich zur Reisenach Madrit nicht bereden konnte, suchte er mich aufalle Weise dahin zu bringen, daß ich micl) auf eineFregatte von Dünkirchen, die in St. Sebastian lag,einschiffcn sollte. Seine Anerbietungen, im Fall ichnach Flandern gehen, mit dem Prinzen unterhandeln,und mich mit Mezieres, Charleville und Mont-Olim-pe für ihn erklären wollte, waren unermeßlich. Erhatte freilich sehr Recht, mir diesen Weg vorzuschla-gen, der für den König, seinen Herrn, in der ThaLvon großem Vortheil war. Meine Gründe, es nichtzu thun, wissen Sie.

Sehr edel aber war es, daß alle meine Weige-rungen ihn nicht abhielten, mir ein kleines sammtnesBehättniß bringen zu lassen, worin 40,000 Thalerwaren. Da ich seinem König in keiner Hinsicht nü-tzen konnte, glaubte ich, sie nicht annehmen zu dür-fen, und lehnte sie aus diesem Grund, mit schuldigerEhrfurcht, von mir ab. Da ich aber weder für michnoch für die meinigen mit Wäsche und Kleidern verrsehen war, und die vierhundert Thaler, welche ich ausdem Verkauf meiner Sardellen genommen hatte, durchdie Ausgaben an des Herrn von Vateville Leute bei-nahe verzehrt waren, bat ich ihn, mir vierhundertPistolen zu leihen, die ich ihm wieder zu geben ver-sprach; was ich auch in der Folge gehalten habe.

Als ich einigermaßen wiederhergestellt war, reis-te ich von St. Sebastian nach Valencia, um michin Vivares einzuschiffen. Dorthin, versprach mirDom Christoval, sollte mir Dom Ivan d'Austria derin Barcellonien war, eine Fregatte und eine Galeeresenden. Ich durchreisete ganz Navarra in einer Leib-sänfte des Königs, unter dem Namen des Marquisvon St. Florent, und unter dem Geleit eines Haus-

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