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und Dom Louis de Hara mit einet Artigkeit ausge-nommen, die sich nicht beschreiben läßt. Er wardgleich den folgenden Tag abgesertigt und erhielt eineKette acht hundert Thaler werth. Mir schickte maneine Leibsänfte ^ und fertigte eilig den Dom Christovalvon. Chaffembac an mich ab, der ein Teutjcher, aberin Spanien nationalisirt, Secretär der Sprachen undein Vertrauter von Dom Louis, war.
Dieser Secretär wandte alles an, um mich zurMeise nach Madrit zu bewegen. Die Gründe, die ichdagegen anführte, waren aus der Nutzlosigkeit, welchediese Reise für den König von Spanien haben würde,und dem Vortheil, welchen meine Feinde davon gegenmich ziehen würden, hergenommen. So gut dieseGründe, wie Sie sehen, waren, faßten sie doch nicht undda ich mich hierüber verwunderte, sagte mir Vateville,der bei der Unterredung gegenwärtig gewesen war,und sogar mit Heftigkeit des SecretärS Meinung bei-getreten war: diese Reise würde Yen König ;o,SOoThaler und Sie vielleicht Ihr Erzbisthum kosten,und zu nichts dienen. Will ich indeß nicht mit dem„Hof gespannt seyn, so muß ich wie der andre spre-^chen. Wir handeln nach Art Philipps des Zweiten,„dessen Grundsatz war, sich die Fremden durch öffent-„liehe Beweise zu verbinden. Sie sehen, wie wir dies„anwenden. So ists mit allem übrigen."
Diese Bemerkung war richtig, und ich selbst ha-be sie seitdem öfter angewandt, wenn ich über dasBenehmen des spanischen Conseils nachdachte. Beimehr als einem Fall schien cs mir, als sündigte der-selbe eben so sehr durch eine halsstarrige Anhänglich-keit an seine einmal angenommene allgemeine Grund-sätze , als man in Frankreich durch die Verachtung ge-gen allgemeine und besondere sündigt.
Als