Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
325
Einzelbild herunterladen
 

" ' 325

Gliipuscoa im Namen des Königs von Spanien cvm-mandirte.'

Nach dieser Aeußerung brachte man uns in einWirthshaus, und verschaffte uns jemand, der Jolyzu dem Herrn von Vateville brachte. Dieser hieltihn, seinen ganz zerrißnen Kleidern nach, anfanglichfür einen Betrüger; doch älißerte er eS nicht geradezu gegen ihn, sondern kam den folgenden Tag zn nur.Er machte mir sogleich ein sehr großes Compliment,hatte aber das verlegne Ansehen eines Mannes, derauf dem Posten, den er bekleidete, oft Betrüger zusehen, gewohnt ist. Bei der Ankunft von Bcau-Chesne fieng er an, sichrer zu werden. Diesen hatteich von Bcaupreau aus nach Paris abgefertigt, undmeine Freunde schickten mir ihn in größter Eil nach,sobald sie erfuhren, daß ich mich nach St. Sebastianeingeschifft hatte. Herr von Vateville fand diesen somit Neuigkeiten bekannt, daß er ihn unmöglich füreinen erdichteten Courier halten konnte.

Er erfuhr mehr von ihm als erwünschte; denndurch ihn erhielt er die Nachricht, daß die französischeArmee die Spanier bis an die Linien von Arras zurück-getrieben hatte. Diese Nachricht, welche Vatevilleeilig nach Madrit sandte, war die erste, die hievondort ankam. Beau - Chesne war unglaublich schnell

auf der Fregatte eines biscayischen Corsaren gereist;er hatte diesen bei Belle-Isle gefunden, und war vonihm sehr bereitwillig ausgenommen worden, sobald erhörte, daß er mich in St. Sebastian suchen wollte.Meine Freunde sandten ihn mir, mit der Bitte, daßich lieber nach Rom als nach MeziercS gehen sollte;das letztere fürchteten sie.

Dieser Rath war sicher der weiseste, obgleich erdem Erfolg nach nicht der glücklichste war. Ich be-

L z folgte