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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
323
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zwei von meinen Edelleuten und ein von meinem Bru-der mir geliehner Kammerdiener sich befanden. DieBarke hatte Sardellen geladen und dies war uns sehrwillkommen, weil wir äußerst wenig Baarschaft hak-ten. Mein Bruder hatte mir zwar Geld geschickt,aber der Ueberbringer war von den Strandwachen ver-haftet worden. Sein Schwiegervater war nicht sorechtlich gewesen, mir welches anzubieten. Briffaclieh mir vier und zwanzig, und der Commandeur vor»Belle-Isle vierzig Pistolen.

Wir vertauschten unsre Kleider gegen die abscheu-liche" Lumpen einiger Soldaten aus der Garnison,und begaben uns beim Anbruch der Nacht aufs Meer,um den Weg nach St. Sebastian zu nehmen. Frei-lich war diese Reise für ein solches Fahrzeug lang ge-nug, denn man zahlt von Belle-Isle bis St. Se-bastian vier und zwanzig gute Meilen; aber dieserOrt war gleichwohl von allen, wo ich mit Sicherheitlanden konnte, der nächste. Wir hatten die ganzeNacht über einen sehr heftigen Sturm; dieser legte sichzwar mit den ersten Stralen des Lichts, aber wirkonnten uns nicht der Freude überlassen, weil unsereinziger Compaß, ich weiß nicht durch welchen Zufall,ins Wasser fiel. Unsre ohnehin sehr unwissendenMatrosen, waren darüber äusserst bestürzt. Siewußten nicht, wo sie waren, und nahmen keinen an-dern Weg, als den, welchen uns ein Schiff, das unsverfolgte, zu nehmen zwang. An seiner Außenseiteerkannten sie, daß cs ein tückisches aus Sale war.Gegen Abend zog es seine Segel ein und wir schlossendaraus, das es Land fürchtete und daß wir folglichnicht fern davon seyn könnten. Dies bewiesen unsauch noch überdieß die kleinen Vögel, welche sich aus un-fern Mast setzten. Aber nun war die Frage, welches

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