Gewalt zu liefern, und ich hatte die Freude, dein Eiferund der Einsicht zweier von meinen Leuten (denn derAbbe Charier hatte gleichfalls Aiuheil an dieser Jntri-gue) die Zeit zu verdanken die ich nun gänzlich derSorge für meine Freiheit widmen konnte.
Ich kehre zu meinem Heuschober zurück. Hierblieb ich über 7 Stunden lang mit einer Beschwer-lichkeit verborgen, die nicht zu beschreiben ist. Mei-ne Schulter war verrenkt, zerbrochen und fürchterlichverwundet. Um neun Uhr de 6 Abends überfiel michein Fieber, dessen Glut durch die Hitze von dem fri>schen Heu fürchterlich vermehrt ward. Obgleich amUfer des Flusses, wagte ich Loch nicht zu trinken;denn wenn ich und Montet aus dem Heu hervorge-krochen wären, wer hätte eS unS wieder so in Ord-nung bringen sollen, daß meine Verfolger nicht Ver-dacht geschöpft und weite, nachgesucht hätten? Rechtsund links hörten wir nichts als Suchende; wirer-kannten sogar CoulvnS Stimme. Wer die Pein desDurstes nicht empfunden hat, kann sie sich nicht vor-stellcn; sie ist unglaublich.
Um 2 Uhr nach Mitternacht kam Herr von laPoise St. OffangeS, ein Edelmann, welchem Briffacim Vorbeigehen Nachricht ertheilt hatte, und befreitemich aus diesem Heuschober, nachdem er mir angedeu-tet hatte, daß keine Reuter mehr in der Gegend wä-ren. Er brachte mich auf eine Tragbahre und ließmich durch zwei Bauern in die Scheune eines ihmgehörigen eine Meile weit gelegnen HauseS tragen.Hier begrub er mich wieder linker Heu; doch befandich mich besser dabei; denn ich hatte zu trinken.