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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
312
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mich gewesen seyen, und) auch 'so leben und sterbenwollten. In einem abgesonderten Billet sagte mirder Vicomte: der Herzog von Noirmoutier zwingesich, mehr als jemals mein eifriger Anhänger zu schei-nen, weil er durch diesen Schimmer, der in gegen-tvärtiger Lage der Sachen ihn, wenigstens seiner Mei-nung nach, nicht mehr mit dem Hof entzweien könne,LaS vergangne zu bedecken wünschte.

Ich ksnnte freilich bei meinem Mistrauen gegenNoirmoutier, nichts Großes vollsühren, da Mezieresebenfalls ohne Charleville und Mont-Olimpe nichtbedeutend ist; doch hatte ich immer einen Zufluchts-ort da'rin gefunden. Und dies war gerade, was ichim damaligen Fall am meisten bedurfte.

Obgleich keine der Maschinen, die diesen Planunterstützten, stockte, so zerrüttete ihn doch ein einzi-ger Augenblick. Der zte August, ein Sonnabend,war der Tag meiner Flucht. Es war Abends um5 Uhr. Die Thür des kleinen Gartens schloß sichhinter mir, beinah von selbst; ich ließ mich amStrick sehr glücklich bis an den Grund des Bollwerkshernieder, das 40 Fuß hoch war. Ein Kammerdie-ner, der noch bei mir ist, trank meinen Wachen tapferzu. Sie selbst waren beschäftigt, einem Jacobiner zu-zusehen, der sich badete und in der Folge ertrank. Dienur zwanzig Schrittevon mir stehende Schildwache wag-te nicht, auf mich anzulegen; denn sobald ich sah, daßsie Anstalten dazu machte, schrie ich ihr zu: ich wür-de sie hangen lassen, wenn sie es thäte. Diese Dro-hung beredete sie, wie sie auf der Folter gestandenhat, daß der Marschall mit mir einverstanden sey.Zwei kleine Pagen, die sich badeten, sahen mich amStrick schweben, und schrieen, daß ich entfliehe; aberniemand achtete darauf, weil alle glaubten: sie riesen

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