sion angenommen hätte, frei lassen sollte. Fernersollte ich, waö auch mit dieser Entsagung geschehenkönne, nie wieder in die königliche Gewalt zurückkom-men können, wofern der Präsident von Bellievre eSnicht durch ein eigenhändiges Billet an den Marschallla Meilleraye genehmige; und zur größern Sicherheitdieser lehtern Clausul würde der König ein Papier un-terzeichnen , wodurch er dem Marschall erlaubte, demPräsidenten Bellievre jenes Versprechen schriftlich zugeben. Alles dies geschah; und am folgenden Mon-tag holten beide mich von VincenneS ab, und brachtenmich zusammen in einen königlichen Wagen bis kort
L I'sngtOlS.
Da der Marschall sehr an der Gicht litt,' sokonnte er nicht in mein Zimmer kommen. Herr vonBellievre holte mich also allein ab, und gewann Zeitmir beim Herabgehen zu sagen : ich sollte mich wohlhüten , ein Versprechen einzugehen, weiches man mirabfodern würde. Der Marschall, Len ich am Endeder Treppe fand, that dies wirklich. Es war keinandres als nicht aus Flucht zu denken. Meine Ant-wort war: daß wohl Kriegsgefangne ihr Wort gäben;aber von Staatögefangnen hätte ich dies noch niegehört.
Der Marschall ward zornig und sagte mir geradeheraus: er wolle sich auf diese Art nicht mit mir befas-sen. Herr von Bellievre, der sich freilich jm Bei-seyn meines Gefreiten, Pradelle und der Gardistennicht umständlich hatte erklären können, nahm dasWort und sagte: „Sie verstehen sich nicht; der Herr„Kardinal wird Ihnen gern sein Wort geben, wenn„Sie sich gänzlich auf ihn verlassen wollen, und ihm„keine Wache geben. Bewachen Sie ihn aber,,„Herr Marschall l was, soll dann jenes Wdrt? Ei»
„jeder,