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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
302
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sion angenommen hätte, frei lassen sollte. Fernersollte ich, waö auch mit dieser Entsagung geschehenkönne, nie wieder in die königliche Gewalt zurückkom-men können, wofern der Präsident von Bellievre eSnicht durch ein eigenhändiges Billet an den Marschallla Meilleraye genehmige; und zur größern Sicherheitdieser lehtern Clausul würde der König ein Papier un-terzeichnen , wodurch er dem Marschall erlaubte, demPräsidenten Bellievre jenes Versprechen schriftlich zugeben. Alles dies geschah; und am folgenden Mon-tag holten beide mich von VincenneS ab, und brachtenmich zusammen in einen königlichen Wagen bis kort

L I'sngtOlS.

Da der Marschall sehr an der Gicht litt,' sokonnte er nicht in mein Zimmer kommen. Herr vonBellievre holte mich also allein ab, und gewann Zeitmir beim Herabgehen zu sagen : ich sollte mich wohlhüten , ein Versprechen einzugehen, weiches man mirabfodern würde. Der Marschall, Len ich am Endeder Treppe fand, that dies wirklich. Es war keinandres als nicht aus Flucht zu denken. Meine Ant-wort war: daß wohl Kriegsgefangne ihr Wort gäben;aber von Staatögefangnen hätte ich dies noch niegehört.

Der Marschall ward zornig und sagte mir geradeheraus: er wolle sich auf diese Art nicht mit mir befas-sen. Herr von Bellievre, der sich freilich jm Bei-seyn meines Gefreiten, Pradelle und der Gardistennicht umständlich hatte erklären können, nahm dasWort und sagte:Sie verstehen sich nicht; der HerrKardinal wird Ihnen gern sein Wort geben, wennSie sich gänzlich auf ihn verlassen wollen, und ihmkeine Wache geben. Bewachen Sie ihn aber,,Herr Marschall l was, soll dann jenes Wdrt? Ei»

jeder,