Z2D
den, als auf ein Billet von mir. Ich werde diesesvon dem recht gut unterzeichnen lassen, der Sie infeiner Aufsicht haben wird. Sie können mir vertrauen.Ergreiftn Sie den Ausweg, den ich Ihnen bezeichne;mir ahnet, daß Gott für das klebrige sorgen wird.
Wir untersuchten nun diesen Gegenstand undprüften aufs genaueste, ob die Wahl auf Ho-quincourt oder la Meilleraye fallen solle. Nachdemwir über alles übereingekommen waren, verließ derPräsident Vincennes mit nassen Augen und sagte zuHerrn von Pradelle: „Ich finde eine unüberwindli-„che Halsstarrigkeit und möchte verzweifeln. DaS„Erzbisthum fesselt ihn nicht mehr; er denkt nicht„mehr daran; aber er hält durch die Vorschläge von„Bürgschaft und Sicherheit seine Ehre für beleidigt.„Nie wird er nachgeben. Ich will mich nicht mehr„darein mischen; es ist nichts zu thun."
Diese gute Neuigkeit ward von Pradelle, derdem Abbe Fouquet weit mehr ergeben war, als demKardinal, dem erstem sogleich hinterbrachk. Dieser,der mich unter keiner Bedingung frei sehen wollte,gab ihm den Auftrag, in feinen Unterhaltungen mitmir ganz ungekünstelt die Aussicht auf das Erzbis-rhum von Rheims und unermeßliche Entschädigungeneinzumischen; damit ich, bei geringem Vorschlägenstandhaft bleiben, und durch diese StandhaftigkeitMazarin immer mehr erbittern sollte. Ich nahmdies Spiel um so leichter wahr, da ich die gewissenNachrichten, welche ich von Herrn von Vellievreund meinen Freunden wußte, um mit den verschied-nen Gerüchten, die ich Lurch Pradelle nun ArantonMinen Gefreiten erfuhr, zusammen halten konnte.
Dieser