len, im Fall ich, wenn ich frei wäre, meine Lossagungnicht bestätigen würde. Ein andermal habe er michins Louvre führen, dort alle geistlichen Ständeder Stadt versammeln lassen und mich nöthigen wol-len, in ihrer Gegenwart dem König mein Wort zugeben. Genug, cs giebt kein Mittel, das ihm nichtzur Befriedigung seines Miscrsuens eingefallen wäre.Jedoch thut er, wie Sie ans dem ebengcsngten sehen,nicht die Hälfte von dem, was er sich vornimmt. Daich ihn kenne, wiederspreche ich in nichts. Alle dieselächerlichen Erscheinungen sind von selbst verblichen.Nur die mit den zwölf Bürgen, die auch ohne Wi-derrede die ausführbarste ist, besteht noch, aber auchsie wird verschwinden, wie die andern, wenn Sie sienur standhaft ausschlagen wollen. Ich werde sie hart-näckig gegen Sie vercheidigen, Sie werden fest beiIhrer Weigerung beharren, und sie für schimpflich er-klären, und so wollen wir den Sicilianer zu einem an-dern Mittel bringen, das er nur in der Meinung,Sie damit betrügen zu können, wählen wird.
Dies Mittel soll darin bestehen, daß er Sie Ho-quincourt oder dem Marschall 1a Meilleraye so langeanvertraut, bis der Pabst Ihre Dimission erhaltenhat. Denn der Kardinal ist so unwissend mit unfernGebräuchen, daß er sie für sicher hält, wenn sie derPabst genehmigt. Noch gestern sagte er mir dies.
Hier nahm ich das Wort und sagte dem erstenPräsidenten: dies Mittel tauge nichts, weil derPabst sie nicht annehmen werde. Was schadet dies?sagt er. Es ist das schlimmste, was uns begegnenkann, und um diesem Schlimmsten vorzubeugen, müs-sen Sie, wenn man Ihnen diesen Vorschlag thut, fest-sten : daß Sie, wie es auch kommen möge, nie wie-der in die Hände des Königs können überliefert wer-den,