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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
298
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emehr als jemals die Sinnsprüche in Ausübung brin»gen können, die wir Ihnen so oft bestritten haben.Dolch und Gift sind mir nichts; nur was in mir ist,bewegt mich! Einerlei, ob man hier oder dortstirbt! So müssen Sie denen antworten, die vonIhrer Dimifsion reden. Vis hieher sind Sie sich^vollkommen getreu geblieben; keiner darf darüberklagen. Wollte ich cs versuchen, Sie andern Sinnszu machen, so thäte ich Unrecht. Auch ist eS nichtdas, was ich von Ihnen erbitte. Alles, was ich, wünsche, ist, daß Sie mir freundschaftlich sagen, obwenn Sie Ihre Freiheit für ein Eichenblatt habenkönnten, sie solche annehmen wollten?" Ich lä-chelte.

Halt, fuhr er fort, ich will Sie zu dem Ge.standniß bringen, daß dies nicht unmöglich ist. Isteine Entsagung auf das Erzbisthum von Paris, imBois de Vincennes unterzeichnet, wohl gültig?"Nein, antwortete ich; aber man begnügt sich auch,wie Sie wohl sehen, nicht damit, sondern verlangtBürgschaft für die Bestätigung. Und Wenn ich etwaserfinde, erwiedcrte er,wo man keine Bürgschaft.»ehr jverlangt, was sagen Sie dann? " Dannwerde ich morgen um meine Entlassung bitten. Hiergab er mir einen vollständigen Abriß, von dem, waser bereits gethan. Er habe, sagte er, nie die gering-sten Vorschläge übernehmen wollen, bis er deutlicheingesehen , daß des Kardinals wahre Absicht sei), mirdie Freiheit zu geben, und daß er nur wegen der Mit-tel, 'meiner Entsagung gewiß zu seyn, besorgt bleibe.Er habe bereits die ganze Reihe derselben durchgelau»fen. Zuerst sey ihm eingefallen, von dem Capitel, denPfarrern und der Sorbonne ein schriftliches Verspre-chen zu fodcrn, daß sie mich nicht mehr anerkennen woll-

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