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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
291
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Dienst deS Königs unternehmen möchte, zu trösten.Er versicherte mich, daß dieser Platz in den HändendeS vom König hingesandten Commandanten sey.Bemerken Sie, daß ich den Tag zuvor ein Billetvom Vicomte von Lamet erhalten hatte, worinn ermir schrieb, daß er Mezieres im Besitz genommenhabe, und mir davon treulich Rechnung ablegen wer-de. Gleichwohl nahm ich alles, was mir Pradellehierüber zu sagen beliebte, und die meisten ähnlichenGespräche, die man mit Staatsgefangncn zu habenpflegt, gut auf.

Die meisten, sage ich; denn es gab einige der-selben, wo ich nicht so gelasten bleiben konnte. Sobeliebte cs Pradelle, der gewöhnlich nur vom schönenWetter und von Dingen sprach, die vor meiner Ge-fangenschaft vorgefallen waren , einst mir des Kardi-nals MazarinS glückliche Rückkehr nach Paris zumelden. Er verschönerte seine Erzählung mit allem,wovon er glaubte, daß eS mir wehe thun wurde, untzkonnte sogar Lre prächtige Aufnahme, die man ihmin Hotel de Ville erwiesen, nicht dichterisch genug be-schreiben. Ich wußte dies bereits, auch Laß HerrVedeau eine unglaublich kriechende Rede an ihn ge-halten hatte. Ich antwortete Herrn von Pradelle:dies befremde mich nicht. Und darf Sie auchnicht kränken, erwiederte er, wenn Sie des HerrnKardinals Freundschaft für Sie kennen. Er hat mirausgetragen Sie seiner Ergebenheit zu versichern,und daß Sie glauben möchten, wie er nichts verges-sen würbe, um sie Ihnen zu beweisen. Ich thak,als hätte ich dies Compliment gar nicht bemerkt, undfragte ihn über einen Gegenstand, der mit diesem inkeiner Verbindung stand. Er kam dann zurück und,auf sein dringendes Bitten ihm eine Antwort zu ge-

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