will uns mit Kindereien Hinhalten, aberich will ihn deutlich sprechen lehren, oderseine Festung überfallen. Noch in derselbenNacht starb der Arme an einem Schlagfluß. DerChevalier von Lamet war Major in dieser Festungund blieb durch diesen Todesfall dort Meister. Seinältester Bruder, der Vicomte, kam zu ihm, und bliebmeinen Interesse mit großer Treue ergeben. Auchder Abbe von Lamet, ihr Verwandter und der meini-ge, blieb standhaft, und diente mir mit dem groß,ten Eifer. Bei dem allem vermochte ein solcherPlatz nichts ohne die andern; niemand handelte;Mezieres, Charleville und le Mont-Olimpe warenfür mich, aber thaten nichts. Und doch kosteten michdiese Plätze eine ziemliche Summe, welche Herr vonRetz zum Unterhalt der Garnison aufnahm. Ich be-zahlte in der Folge Capital und Interesse.
Daß alle jetzt erzählten Umstande nicht den klein-sten Theil meiner Beschäftigungen ausmachten, wer«den Sie leicht glauben; doch gehörte die Bemühung,zu verbergen, daß ich von allem unterrichtet war, un-ter die vornehmsten meiner Sorgen. So erin-nere ich mich, daß einst Herr von Pradelle, der dieim Schloß befindlichen Schweizer und französi-sche Gardecompagnien commandirte, und so, wieder Gardehaupcmann Herr von Maupeau vonNoisi, die Erlaubniß hatte mich zu sehen, mirsagte: mit größter Betrübniß müsse er mir eine
Nachricht melden, die mich sehr Niederschlagenwerde. Dies war der Tod von Büssi-Lamet. Ichstellte mich äußerst übcrrafcht, ob ich gleich bereitsdarum wußte. Der nehmliche Pradelle hatte, in dernemlichen Unterhaltung, die Güte, mich über meineDesorgniß, daß man zu Meziereü etwas gegen den
Dienst