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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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sich zum Unglück niemand, der diesen Stoff zu ord-nen verstand.

Der Herzog von Retz hatte guten Willen, aberkeine Talente zu einem großen Plan. Er wurde nochüberdies von seiner Frau und deren Vater zurückge-halten. Herr von Brissac, dem bekohlen wordenwar, sich zurück zu ziehen, wußte sich nirgends zumAnführer zu erheben. Der Herzog von Noirmou-kier würde der unternehmendste gewesen seyn; aber erließ sich bald von der Frau von Chevreuse und von Laisgues gewinnen. Diesen hatte der Kardinal ganzdeutlich gesagt: sie müßten ihm für die Handlungenihrer Freunde hassten, und bei dem ersten Pistolen-schuß sollten sie sehen, was ihnen geschehen würde.Noirmoutier, der, wie Sie wissen, ohnehin nichtlebhaft für mich fühlte, fügte sich den Bitten seinerFreunde und seiner Frau, die nicht unter die vorzüg-lichsten ihres Geschlechts gehört. Er versprach denHof, mir nur einen Schein darzubietcn und nichtsernstliches für mich zu thun. Von diesem Bündnißmit dem Hof gab der Marschall von Villeroi derFrau von Lesdiguieres am i4ten Tage meiner Ge-fangenschaft Nachricht.

Noirmoutier hielt Wort. Erließ die Belage-rung von Stenai, welche der König um diese Zeitunternahm, völlig ungestört, hielt alle Vorschlägedes Prinzen hin, und begnügte sich, stets zu meinemVesten zu reden, zu schreiben und unter Kano-nendonner meine Gesundheit zu trinken. Doch sollteeS ihm schwer geworden seyn, diese Rolle lange fort-zuspielen, wenn Bussi-kämet, welcher Geist undEntschlossenheit besaß, länger gelebt hätte. Noir-moutier, dies waren dessen eignen Worte gegenMalclerc, den meine Freunde an ihn geschickt hatten,N.L>enkivürr>igk.XX.L>S. T will