Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
284
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fang des Billets versicherte. Frau von Psmereux hattemir der Frau dieses Gardisten Bekanntschaft gemachtund ihr für dies erste Billet 500 Thaler gegeben.Der Wann war an diese Art von Erwerb gewöhnt;er hatte auch zu der Freiheit des Herrn von Beaufortmitgewürkt. Da er mit seiner ganzen Familie todtist, so kann ich frei darüber sprechen. Da aber allesGeschriebne durch unvorhergesehne Zufälle gesehenwerden kann, so erlauben Sie mir, aller andern Ver-ständnisse, die ich außer diesem hatte, nicht genau zuerwähnen, weil ich sonst noch lebende Personen nennenmüßte. Es ist genug, wenn ich Ihnen sage, daßmein Verständniß ungeachtet des Wechsels von dreiGefreiten und vier und zwanzig Leibgardisten, wäh-rend der i; Monate, niemals unterbrochen war.

Frau von Pomereux, Herr von Caumarkin undHaqueville schrieben mir jede Woche regelmäßig zwei-mal. Die verschiednen Gegenstände dieses Brief-wechsels waren folgende. Meine Freiheit war immer-das Ziel; nur von den verschiednen Wegen dazu wardie Rede. Der kürzeste war, sich aus dem Gesäng-uiß zu flüchten; und ich machte zwei Plane, deren ei-ner mir von meinem Arzt, welcher Mathematik ver-stand, eingegeben wurde. Er hatte nemlich die Ideedie Stange eines Gitters loszufeilen, das vor einemkleinen Fenster der Capelle, wo ich die Messe hörte,befindlich war, und daran eine gewisse Maschine zubefestigen, mit welcher ich mich in Wahrheit sehrleicht von dem drittel Stockwerk des Thurms hätteherablassen können. Da dies aber nur die HälfteWegs war, und ich alsdann erst noch den Wall hätteheraufsteigen müssen,von dem man nicht wieder eben soleicht hinuntersteigcn konnte, so gab er diesen, würklichunausführbaren, Plan auf, und wir schränkten uns

auf