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des Plans zu hindern, den man mit Grund bei mirvermuthen müßte. Der Kanzler hatte wie er mirnach meiner Rückkehr nach Frankreich selbst gesagt hat,bei der Königin es dahin zu bringen gewußt, daß siediese Wendung genehmigte, unter dem Vorwand, da-durch die Kirche von Paris auf eine geschickte Arthinzuhalten, die in corpore darum bat, daß entwedermein Prozeß gemacht oder mir die Freiheit wiederge-geben würde. Aber, fügte er hinzu, sein eigentlicherZweck sey gewesen, mir dadurch zu nützen, daß derHof auf diese Art wenigstens für Das Vergangne mei-ne Unschuld anerkenne.
Wahr ist es, daß meine Freunde diese Antwortsehr zu ihrem Vorthcil kehrten, und che in zwei bis dreiäußerst geistvollen Flugschriften in volles Licht setzten.Caumartin that bei dieser und den folgenden Gelegen-heiten alles, was die wahrhafteste Freundschaft unddas reinste Ehrgefühl eingeben können. Haquevilleverdoppelte seine Bemühungen und seinen Eifer fürmein Beßtes. Das Capitel Notre Dame ließ täg-lich eine öffentliche und ausdrücklich für meine Freiheitverfertigte Antiphone singen; keiner der Pfarrherrn tratvon mir zurück, den einzigen von St. Barthelemiausgenommen. Die Sorbonne zeichnete sich aus, sowie sogar viele Mönche sich auszeichnend für micherklärten. Herr von Chalons erwärmte durch seinenRuf und sein Beispiel die Herzen und die Köpfe.
Durch diese Bewegungen war der Hof genöthigt,mich etwas besser als im Anfang zu behandeln. Icherhielt Bücher, aber zugezahlt, und weder Papiernoch Dintc; auch bewilligte man mir einen Kammer-diener und einen Arzt. Bei diesem letztem erwähneich mit Vergnügen eines Umstands, der würklich merk-würdig ist. Dieser Arzt, ein verdienstvoller und in