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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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machen. Ich waffnete mich gegen diesen Plan mitder Entschließung, wenigstens nicht auf diese Art zusterben. Anfänglich unterhielt ich mich damit, dasLeben meines Gefreiten zu entwerfen, der ohne Ueber-treibung, ein eben so großer Schelm war, wie sasa,rille von Tormes und Buscon. Zuletzt durch die un.ablässtge Bemühung, ihm zu zeigen, daß mich nichtsquäle, gewöhnte ich ihn daran, mich nicht mehr zuquälen. Niemals äußerte ich den geringsten Unmulhund beklagte mich über nichts, was es auch war.Ich schien es nicht einmal wahrzunehmen, wenn erReden vorbrachte, die mich ärgern sollten, und dieseAbsicht hatte jedes Wort was er sagte. So ließ ereinen kleinen Garten, einige Klaftern groß, bearbei-ten, der sich im Lnnern Hof des Thurms befand. Alsich ihn fragte, was er zu pflanzen gedenke, antworte-te er mir: er wollte Spargelbeete anlegen. Bemer-ken Sie, daß diese erst nach z Jahren brauchbar wer-den. Dies war so eine von seinen Artigkeiten, derener täglich zwanzig in Bereitschaft hielt. Ich nahmsie alle gelassen hin und diese Gelassenheit machte ihntoll; denn er sagte: ich verspotte ihn.

Das Capitel und die Pariser Geistlichen thatenfür mich alles, was in ihren Kräften war, obgleichmein Onkel, der schwächste Mensch und lächerlich aufmich eifersüchtig, sie nur äußerst lau unterstützte. Ih-re Vorstellungen *) nöthigten den Hof, sich über dieUrsachen meines Verhafts zu erklären. Dies geschahdurch des Kanzlers Mund, der in Gegenwart des Kö-nigs und der Königin ihnen sagte: Se Majestät ha-be mich nur zu meinem eignen Beßten meiner Freiheitberaubt, um mich auf diese Art an Ausführung

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*) Siehe Jolys Memoiren 2 teS Buch S. 44.