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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
277
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seyen im Begriff gewesen, die Waffen zu ergreifen,und hätte nicht Herr von Brissac ihm gesagt, daßman mich umbringcn würde, wenn sie cs thäten, sohätte er in diesem Viertel mit größter -LeichtigkeitStraßenvcrschanzungen errichtet. Das nemliche hatmir Espinal von der Straße Montmartre versichert.Wenn ich nicht irre, so hat der Marquis von Cha-teau - Renaut, der sich an diesem Tag viele Mühegab, um das Volk zum Aufstand zu bringen, be-hauptet : daß cs ihm dort nicht habe gelingen wollen;von Malclerc weiß ich genau, daß er zu eben demZweck die Ponts Nvtre Dame und St. Michel durch,lief, wo ich viele Anhänger hatte, und daß er dortdie Frauen in Thränen, die Männer aber unthätigund erschrocken antraf« Freilich, wenn nur Ein blo-ßer Degen da gewesen wäre, so kann niemand bestim-men, was erfolgt seyn würde. Denn wenn in sol-chen Fällen keiner gezogen ist, so glaubt ein jeder, daßkeiner gezogen werden könne; so wie bei der Gefan-gennehmung des Herrn Broussels, wenn es noch nieStraßenverschanzungcn gegeben hätte, diejenigen ver-spottet worden wären, die sie nur für möglich gehal-ten hätten.

Zwischen 8 und y Uhr des Abends kam ich inVincennes an. Der Marschall von Albret fragtemich, als ich aus dem Wagen stieg: ob ich dem Kö-nig nichts zu sagen habe? Ich antwortete: daß ick ge-gen die ihm schuldige Ehrfurcht zu fehlen glaubenwürde, wenn ich mir diese Freiheit gestatten wollte.

Ich ward in ein großes Zimmer geführt, dasweder mit Tapeten noch Betten versehen war. Ge-gen ii Uhr brachte man eines von chinesischem Tafft,das sich schlecht zu einer Wintermeublierung schickte.Ich schlies sehr gut; was jedoch nicht meiner Stand-

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