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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
276
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ke. Das Gerücht von einem Brief des Königs vonEngland verbreitete sich unter dem Hofgewimmel unddrang bis zu einem Mann von Stand, dessen Na-men ich aus Rücksicht für einen seiner Brüder, dermein Freund ist, verschweigen zu müssen glaube.Er glaubte sich gefällig zu machen, wenn er diesenBrief auf eine verhaßte Art glvssirte, und verbreitetedie Sage: der Brief sey vom Protektor gewesen.Wie ehrlos!

Gegen Z Uhr führte man mich durch die ganzegroße Galerie des Louvre herab durch den Pavillonvvn Madame. Hier fand ich einen königlichen Wa-gen, in welchen Herr von Villequier mit mir undfünf bis sechs Offizieren der Leibgarde einstieg. DerWagen fuhr 12 bis 1; Schritte nach der Stadt zu,und wandte dann schnell nach dem Thor la Conference.Der Marschall von Albret an der Spitze der Gens»darmen, Herr von Vauguyon als Anführer der Che»vauxlegers und Herr von Vennes Colonellieutenantdes Gardereglmenks begleiteten den Wagen. DaMan das Thor St. Antoine erreichen wollte, so muß-ten wir erst vor einigen andern Thoren vorbei. Anjedem derselben war ein Bataillon Schweizer, mitnach der Stadt gekehrtem Gewehr. Viele, und sehrunnöthige Vorkehrungen! Nichts rührte sich in derStadt. Schmerz und Bestürzung waren sichtbar;aber war des Volks Niedergeschlagenheit würklich zugroß, oder verloren meine Anhänger den Muth. dasie niemand mehr an ihrer Spitze sahen? Genug,keine Bewegung ließ sich spüren.

In der Folge habe ich darüber verschieden ur-theilen hören. Le Houx, ein Fleischer, der bei demVolk sehr in Ansehen stand und gesunden Verstandbesaß , sagte mir: alle Fleischer des Platzes aux Veaux

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