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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
273
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zufrieden nach Hause, als wenn ich keine Thorheit be-gangen hätte. Und doch war cs eine, die zu nichtsdiente, als den Hof immer mehr gegen mich zu erbit-tern. Man reizt sich gegenseitig, wird heftig undin der Leidenschaft ist es äußerst schwer, seine Hand-lungen in den gehörigen Schranken zu halten. DieSwar es, worin meine Aufführung Tadel verdiente.

Ich nahm mir vor, wenigstens an den Sonn-tagen und den Adventsfestcn in den größten Kirchenvon Paris zu predigen, und fieng am Tage Allerhei-ligen in St. Germain, dem königlichen Kirchspiel,damit an. Die Majestäten beehrten meine Predigtmit ihrer Gegenwart, und ich wollte ihnen den fol-genden Tag persönlich dafür danken. Denn da sichum diese Zeit die Nachrichten, welche man mir vonallen Seiten gab, häufiger wurden, so gieng ich nichtmehr ins Louvre; und dies war, nach meinem Be-dünken, ein Fehler. Denn ich glaube, daß dieserUmstand die Königin mehr, als alle übrigen, bestimm-te, mich arretiren zu lasten. Ich sage blos, ich glaubees; denn um es bestimmt zu wissen, würde es nöthigseyn, vorher auözumachen, ob der Kardinal Mazarinwürklich meine Verhaftung befohlen hatte, oder sieblos billigte, als er sie gelungen sah. Ich weiß diesnicht genau, weil die Hofleute immer sehr verschiedendavon gesprochen haben. Lionne hat stets das zweitebehauptet, da ein andrer, dessen ich mich nicht mehrgenau erinnre, mir versichert hat, von le Tellicr dasGegentheil gehört zu haben. Soviel ist gewiß, daß,wenn mich nicht ein Umstand, den Sie sogleich erfah-ren sollen, bestimmt hätte, ins Louvre zu gehen, wenn ichvielmehr auf meiner Hut gewesen wäre, ich ungeachtetdes Befehls, welchen Herr von Pradclle hatte, dasSpiel wahrscheinlich verrückt, wenigstens lange genugN.Denkwkrdigk. XX.Bv. S aufge-