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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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Vereitelung meiner Unterhandlung zum Ziel hat-ten *). Sie benachrichtigte mich davon, und erklärtesogar, daß sie nicht mehr zu Ioli kommen wollte,wohin sie, um mich zu sehen, zwischen iO und nUhr Abends durch eine Hinterthür zu kommen »sieg-te. Sie zeigte mir, daß ich bei diesen geheimen Un-terredungen Gefahr laufe, und sagte mir ganz unbe-fangen : ich sollte mit dem Kardinal.selbst Überein-kommen oder unterhandle», weil alle Subalternenmir aus vcrschiedncn Gründen entgegen wären. VonFrau von iesdiguieres erfuhr icki, daß ich nur meineFassung behalten und in meiner Wohnung bleibensollte; der Kardinal, der auf der Granze weilte und /in Turenne's Armee, wo er, wie Sie denken können,nicht sehr nvthig war, im eigentlichen Sinn herum-rändelte, würde mir eine goldne Brücke bauen, umaus Paris wegzukommen und in alle meine Wünschewilligen, weil er vor Ungeduld stürbe, nach Paris zu-rück zu kehren, und es doch nicht wage, so lange ermich dort wüßte. Etwas ähnliches äußerte der Prä-sident gegen Frau von LcSdiguiereS- Er sagte: manbrenne vor Verlangen sich mit mir auszusöhnen; wo-bei mir Ioly, wie ich mich erinnre, ins Ohr sagte:'abermals eine Stoßwunde! ErhatteRecht;denn obgleich mich diese Gerüchte nicht überzeugten,so hielten sie mich doch zurück, verhinderten mich et-was festes zu beschließen, und nöthrgten mich zuletzt,der Pfalzgräfin zu glauben und mit dem Kardinal inUnterhandlung zu treten. Ich bat Herrn von Cha»Ions schriftlich, den Kardinal aufzusuchen und ihm meineGesinnungen ganz bestimmt zu erklären; für Herrribvon Brissac zur Entschädigung Vas Gouvernementvon Anjou zu verlangen, einige andre Stellen aber für

Herr»

*) Siehe Zolys Memoiren 2tks Buch S.zr.