ihren Verbündeten Vortheil verschafft zu haben, un-vermeidlich trafen. Diese Klagen aber würde dieZeit gemildert haben, und das Glück hatte sie durchgünstige Ereignisse noch zu meinen Vortheil wendenkönnen. Alle diese Wahrheiten sehe ich klar; doch be-klage ich nicht um ihretwillen. Während ich ihnen nichtgemäß handelte, that ich mir selbst genug. Und da,die Religion und die Rechtschaffenheit ausgenommen,nach meiner Meinung alles den Menschen gleichfeyn soll, so glaube ich, mit Recht mit meinenHandlungen zufrieden scyn zu können.
Ich schlug also Herrn Serviens Vorschläge aus.Sie waren folgende: der König wollte mir die Ober-aufsicht seiner Angelegenheiten in Italien geben, miteinem Gehalt vvn 50,002 Thalern; für meine Schul«den sollte mir die Summe von 102,002 Thalern be«zahlt werden; 52,222 Thaler wollte man für «neinAmeublement rechnen. Ich sollte drei Jahre zu Rombleiben ; hierauf würde es mir frei stehen, meine Ver-richtungen in Paris persönlich zu besorgen. — Ich stießjedoch Herrn Servicn nicht auf einmal zurück; son-dern betrug mich sehr anständig gegen ihn. Er be-suchte mich; ich erwiederte seinen Besuch. Wir tra-ten in Unterhandlung; doch sah er wohl ein, daß ichnichts beschließen würde, weil er sich in nichtsein-ließ, was das Interesse meiner Freunde betraf, sosehr ich ihn über diesen Punkt, dem er im Grundentgegen war, untersucht hatte.
Die Frau Pfalzgräfin, der ich unendlich mehrvertraute, hielt es anfänglich nicht für unmöglich,daß etwas für meine Frennde zu thun sey. Sieselbst bemerkte bald, wie Servien's und des AbbeFouquets böse Absichten noch etwas mehr als die
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