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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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mand wisse: wir wären nicht in der Lage Staatssekre-tärs zu machen. Vorausgesetzt aber, daß wir eswären, so würden wir gewiß nicht für Herrn vonNouveau arbeiten. Er eiferte gegen Frau von Che-vreuse und saigues; und hqjtc er Unrecht? Denn,sagie er, obgleich ich nun weiß, daß ihr Vorschlaganmaßend ist, so ist es doch ein Beweis, daß ichauf ihre Freundschaft nicht rechnen darf. Ich gabih n Äecht und versprach, ihnen morgen meine Mei«nung darüber zu sagen. D-eje Menschen, setzre ichhinzu, /bewürben durch ihr Betragen, daß le Tel-„lier glauben muß, ich scy es, der ihn stürzen wolle,„in dem Moment, wo ich bei Monsieur alles anwen-„de, um diesen daran zu hindern."

Am andern Tag ausserte ich gegen Frau vonChcvreuse und faigueS heftige Vorwürfe darüber. Sieläugneten die Sache; aber diese Erläuterungen mach,ten Aussehen und es kan, bis zu le Tellier, welcherglaubte: man streite sich schon über seine Stelle. Erhat dies, wie mir schien, weder mir, noch Herrn vonCaumartin je verzeihen können. So haben die mei-sten Feindschaften keinen bessern Grund, und geradediese sind wie ich bemerkt habe, die hartnäckigsten.Der Grund davon «st klar. Beleidigungen dieserArt existiren nur in der Einbildung, und auf diesemBoden, der stets an bösen Dunsten fruchtbar ist, diesie nähren, müssen sie ja immer mehr wachsen undgedeihen. Verzechen Sie diese kleine Ausschweifung;aber sie ist zu meinem Gegenstand nothwcndig, weilsie Ihnen meine Verbindlichkeit, den Herrn von Cau-marlln durch meine Aussöhnung aus der Verlegenheitzu ziehen, in noch hellerem Licht zeigt. Doch war eres nicht, der für meine Aussöhnung stimmte; denner wußte nur allzu gut, daß nicht genug Stoff da

war,