ch
Ä
».
Iff-
W
u>!
j'
- 26z
zu m ach e n. Er hielt Wort. Eine langwierige ge-fährliche Augenentzündung lieh ihm selbst den Vor-wand dazu und erleichterte ihm die Mittel.
Herr von Caumartin war vier oder fünf Wochenvor der Rückkehr des Königs nach Poitou gereist, umsich dort zu verheurathen, und war noch daselbst/alsder Hof nach Paris kam Keiner hatte bei den Han-deln größern Antheil gehabt; keiner war dabei g»t-meinendcr und einsichtsvoller verfahren als er. Erhatte sogar kein Privat-Interesse dabei gehabt, alsdaö, wozu ihn in einem Fall seine Ehre verpflichtete;und hier wußte er besser -als irgend jemand, daß ergar keinen andern Vortheil dabei haben konnte. DieWelt ist dennoch darüber so ungerecht gegen ihn ge-wesen , daß ich mich verpflichtet sehe, Ihnen die ge-nauern Umstande zu erzählen.
Sie werden sich erinnern, im II. Bande dieserErzählung bereits gelesen zu haben, daß Monsieurdurch den Prinzen bewogen worden war, dis^Entfer-nung der Unterminister von der Königin zu verlangen.Es lag nicht an mir, daß er diesen Schritt nicht un-terließ, der in keiner Rücksicht, und für ihn wenigerwie für irgend jemand vortheilhaft war. jaigues hieltsie für verloren, und da er auf solche neue Einrich-tungen außerordentlich Jagd machte, so setzte er sichin den Kopf, die Stelle des Kriegssecretärs, welcheHerr le Tellier hatte, dem de Nouveau zu verschaf-fen. Frau von Chevreuse äußerte sich über diese Hi-sion in des kleinen Abbe, Bernai, Gegenwart; unddieser sagte eS Caumartin. Er mißbilligt^ es mitRecht, und kam zu mir mit der Frage: ob, dieserPlan zu mir gelangt scy. Ich lächelte und sagte: ermüßte mich für verrückt halten; denn es könne ihmnicht unbekannt seyn, daß ich besser als irgend je-
R 4 mand