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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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Die Königin indeß gab den Weg der Unterhand-lung selbst da noch nicht auf, als sie schon mit demPlan die Waffen zu ergreifen, umgieng. Gourvillegieng noch immer in Angelegenheiten des Prinzen abund zu. Beriet kam nach Paris, um die Herrn vonBouillon, Turennc und mich zu gewinnen. DieseScene verdient ihrer Sonderbarkeit wegen, in derThat ein kleines Denkmal.

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Daß Bouillon und Turenne von dem Prinzengetrennt waren, habe ich Ihnen bereits gesagt; beidelebten in Paris in großer Zurückgezogenheit, und sa-hen außer ihren Vertrauten wenig Gesellschaft. Unterihre Freunde gehörte auch ich, und da ich ihren Werthund ihr Gewicht mehr als irgend jemand kannte, sowandte ich alles an, Monsieur mit ihrer Wichtigkeitbekannt zu machen und die beiden Brüder in sein In-teresse zu ziehen. Aber die natürliche Abneigung,welche Monsieur ohne zu wissen warum, gegen denältesten fühlte, hielt ihn ab, das zu thun, was er indiesem Fall sich selbst schuldig war; so wie die Ver-achtung des jüngern gegen Monsieur, deren Grund ersehr wohl kannte, meiner Unterhandlung eben auch nichtgünstig war. In dieser Lage der Sachen kam Bertetnach Paris, und durch die Frau Pfalzgrafin, unsregemeinschaftliche Freundin, an die er, seinem Befehlnach, sich geradezu wenden sollte, traf es sich, daß ersich an die beiden Brüder und mich zugleich wandte.Zwischen 12 und l Uhr des Nachts versammelte sieuns zu sich und stellte uns Bertet vor, der, unter ei-nen Strom hochtrabender Ausdrücke, uns sagte, daßdie Königin, ihren Entschluß, den Kardinal Mazarinzurückzurufen, nicht habe ausführen wollen, ohne unsreMeinungen zu hören.

Herr