bcn, fast unvermeidlich fallen müssen, welches Betra-gen auckffimmer sie alsdann wählen mögen.
Ich erkläre mich deutlicher. Monsieur hatte,nachdem er die Königin recht eigentlich in die Freiheit,den Kardinal zurückzurufcn, versetzt hatte, nur unterdrei Wegen zu wählen. Der Eure war: in seineRückkehr zu willigen; Ver ändere: sich derselben mitdem Prinzen gemeinschaftlich zu widersctzenfl undder dritte: eine neue Partei im Staat zu bilden. Dererste wäre, nach den öffentlich eingegangncn Verpflich-tungen für ihn schimpflich gewesen; bei dem zweitenwar, wegen der ewigen, durch die Unterabtheilungenin der prinzlichen Partei ganz unvermeidlichen Unter-handlungen , wenig Zuverläßigkeit; und der drittewäre dem Staate gefährlich und selbst als eine Sache,welche Monsieurs Geisteskräfte weit überstieg, unaus-führbar gewesen.
Chateauneuf konnte, als er sich mit dem Hofaußerhalb Paris befand, nichts anders thun, als derKönigin mit der Hofnung einer baldigen Znrückbcru-ftmg des Ministers schmeicheln, oder sich dieser Zu-rückkehr mit Hülse des Cabinets entgegen setzen. Daseine war für ihn verderblich, weil bei der Vorhände-neu Lage der Sachen diese Hosnungen allzu nahe la-gen , um aus ihnen ein bloßes Spiel machen zu kön-nen ; das andere war bei der Laune und dem Eigen-sinn der Königin ganz chimärisch.
Wie aber mußte ich selbst verfahren, wenn ichden Regeln der Klugheit und der Rechtschaffenheitjetzt gemäß handeln wollte? — Entweder mußte ichdein Wunsch der Königin behülstich feyii und desKardinals Rückkehr befördern, oder mich derselben mit
Mon-