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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
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ke sich für ihn, und der Gouverneur von Brouage,Graf Doignon, der sein ganzes Glück dem Her-zog von Breze zu verdanken hatte, hielt sich fürverpflichtet, der Prinzessin, als der Schwefln seinesWohlthäters, seine Erkenntlichkeit zu bezeigen.

Auch vergaß man keineswegs, fremden Beiflandzu suchen. 4airw ward nach Spanien gesandt, woer den Vertrag des Prinzen mit dem katholischen Kö-nig schloß. Der Erzherzog, der damals in den Nie-derlanden commandirte, nnd eben Bcrgue St. Vinorweggenommen hatte, beschäffligte fick) seinerseits mitVorbereitungen, welche Frankreich in der Folge Dün-kirchen und Grevelingen kosteten, und den Hof-thigren, von dieser Zeit an, auf der Grunze einenTheil Truppen zu halten, welche eigentlich in Guyennehöchst nöthig gewesen wären.

Diese aufsteigenden Gewitterwolken brachten in-deß, wenigstens dem Innern des Reichs, nicht so vielUebek, als ihre Größe und Dunkelheit befürchtenließ. Die Werbungen des Prinzen waren nicht soglücklich, als sein Stand und seine Persönlichkeit vc»dienten. Vorzüglich verfuhr der Marschall la Forcedabei auf eine Art, die mit seinem sonstigen Betragenübereinstimmend war. Die Thürme von la Rö-chelte hielten sich unter dem Grafen du Doignon nursehr kurze Zeit gegen den Grafen von Harcourt, welcherdie königliche Armee kommandirte; die Spanier, de-nen er Bourg, einen nahe bei Bourdeaux gelegenenOrt, übergeben hatte, leisteten ihm nur schwachenBeistand. Agcn und Saintes waren die einzigen Er-oberungen, welche der Prinz machen konnte. Die Be-lagerung von Cognac mußte er aufheben, und er, ohneAusnahme der größte Feldherr dieser Zeit, sah ein,

oder