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waren von geringer Bedeutung, weil der Graf vonGrand-pro, der aus Misvergnügen den Dienst desPrinzen verlassen hatte, sie bei Eille - Franche undbei Givet in Furcht erhielt.
Dagegen war Marsin's Entweichung in Ca»talonien von sehr großem Gewicht. Dieser comman-dirte in dieser Provinz als der Prinz in Verhaft ge«nominell wurde. Man hielt es am Hof nicht für klug,ihm zu trauen, da ec als ein eifriger Anhänger deSPrinzen bekannt war, und der dortige Intendant be»kam Befehl, sich seiner Person zu bemächtigen. Mitder Freiheit des Prinzen erhielt er auch die seinige zu-rück und wurde sogar in sein voriges Amt wieder ein-gesetzt. Als der Prinz nach seiner Gefangenschaft sichvom Hof entfernte, und den Weg nach Guyennenahm , wünschte die Königin, Marsin für sich zu ge«Winnen, und schickte ihm deshalb das von ihm ähn-lichst gewünschte Patent als Vicekönig in Catalonien,von den schönsten Versprechungen für die Zukunft be-gleitet. Er aber, zu rechter Zeit von des PrinzenAbreise und Entschluß benachrichtigt, fürchtete dienehmliche Behandlung, wie vormals, verließ Catalo-nien , ehe er die Anerbietungen der Königin erhaltenhatte, und gieng mit BaltonS, Lüffan, Montpouil-lon, le Marcouffe und so vielen von seinen Soldaten,als er dazu bereden konnte, nach Languedoc. Mankann behaupten, daß dieser Schritt, welcher den Spa-niern ein so großes Uebergewicht jn dieser Provinzgab, Frankreich den Verlust derselben zugczogenhabe.
Der Prinz war indessen in Guyenne nicht mü-ßig. Er wußte den ganzen Adel in sein Interesse zuziehen. Sogar der alte Marschall de la Force erklär-
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