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Zweyte Abtheilung, Zwanzigster Band (1800)
Entstehung
Seite
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Statt, weil der Prinz die Einladung des Herzogsvon Orleans, mit ihm in Richelieu zusammen zu kom.men, abschlug und den ganzen Vorschlag als eine ver-fängliche, vom Hof blos zur Abkühlung der wärm-sten unter den Anhängern deS Prinzen ausgedachteList verworfen hatte.

Am i2ten war der Prinz zu Bourdcaux ange-kommen; am 26stcn erfuhr man es in Paris undnoch denselben Tag reifete der König nach Fontaine-bleau. Hier erhielt er noch am Abend die Nachricht:die Ankunft des Hofs in Bonrges würde ohnfthlbardie Anhänger des Prinzen aus diesem Ort verjagen.Chateauneuf und der Marschall von Villeroi drangenheftig in die Königin, daß sie Persan nicht Zeit lassensollte, mit dem Adel des Landes diesen Ort zu besetzen.Der H-ssmaherte sich sofort, und da die vornehmstenEinwohner sich für den König erklärt hatten, so ergabsich alles ohn e Schwerdtstreich. Pallüau ward miteiner kleinen Armee dort gelassen, um die Blockirungvon Montrond, welches Persan verthcidigte, vorzu-nehmen.

Der Prinz von Conty und Frau von Longuevillereifsten in großer Eil nach Bourdeaux. Herr vonNemours begleitete sie, und faßte auf dieser Reiseeine Anhänglichkeit gegen Frau von Longueville, inni-ger als es Frau von Chatilion und Herr la Rochefou-taut lieb war. Der Prinz schmeichelte sich, durch einezu Trie gehaltene Zusammenkunft den Herrn von Lott-gueville in sein Interesse gezogen zu haben; er fandsich aber getäuscht, da dieser in Rouen zurückgebliebenwar. Auch die Bewegungen, welche die von demGrafen von Tavannes in der Gegend von Stenai com-tnandirtsn Truppen aus Befehl des Prinzen machten,

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