VIII
Zur Lebensgeschichte
Ostllsrins ds IVIedicis, msrs de k'rsn^ois II. Ollgr.1«s IX, et Henri III, Hois de krance ..... darfman nicht unter die Schriftsteller rechnen , welche überLas Haus von Gondi zu vergleichen ftyen, weil er sehrleidenschaftlich schrieb. Er hat seine Galle nicht an Catha«rina von Medicis allein , sondern auch an allen ihrenAnhängern ausgelassen. Doch darf man der Genauigkeitwegen den j» diesem Werk enthaltenen Artikel über dasHaus von Gondi, nicht ganz mit Stillschweigen überge-hen; sollte es auch nur in der Absicht geschehen, -um den-kende Leser von der Unglaubwürdigkeit zu benachrichtigen.Es sinket sich in dem Ilecueil de diverses piecss, 1er-vant L IHiltvire cle Henri III. Iloi de chrancs et dekoloAne, nach der Ausgabe von Cölln bei Peter Mar-teau (Hammer) i6yz. Der Verfasser macht eine Ver-gleichung zwischen Catharinr von Medicis (die er von ei-nem Köhler und Arzt abstammcn läßt) und der KöniginDränehilde, und sagt S. 711. und 712. Brünehildeliebte zu ihren geheimste» Diensten einen Proclardm ausNom oder aus der Lombardey, einen Mann von niedri-gem Stande und keinem Werth. Catharine liebte zueben dem Gebrauch einen Gondi, einen Floren-tiner,von der Nace der Marancn, den Sohn eines Banquiers,der zweimal zu Lyon Banqucrut machte, und — eineröffentlichen Hure und nachhcrigsn Kupplerin in derselbenStadt. Man hatte ihn einige Zeit den Coffre einesSchatzmeisters begleiten gesehen ; nachher wurde er Schrei-ber bei einem Proviantkomnüffar im Lager von Amiens;kurze Zeit darauf Liebling der Königin und Aufseher derGarderobe vom König. Endlich sah man ihn, ohne> daß er de!» Königreich irgend einen Dienst geleistet hätte,als Grafen von Retz, und fast einzigen Marschall vv»Frankreich .... Brünchilde ließ die Großen, Rusin^uyd Egil tödkeu, uno veranlaßte nachher den Kriegzwischen Thcvdvrich, dem König von Orleans, und Clo-v rar,