vicns, womit man ihn für den Münsterischen Friedens-bruch zu bezahlen dachte, baS Gerücht von der Wieder,einsetzung Emeros, das sich, sobald Herr von la Mell-lerain die Oberaufsicht der Finanzen niedergelegt hatte,zu verbreiten anfieng, und bald nachher bestätigte, solaut als möglich bekannt zu machen. Alles kam aufMazanns Rechnung; wir befanden uns in der Lage,mit Ruhe und selbst mit Würde, das was im Hinter-halt der Zeiten lauschte, erwarten zu können, und wirfiengen bereits an, große Erbitterungen des Prinzengegen den Kardinal, und des Kardinals gegen denPrinzen, daraus hervorschimmern zu sehen.
Damals war es, als Frau von Bouillon, mir de»Entschluß des Prinzen, den König zur Rückkehr nach-Paris zu nökhigen, entdeckte, und da ihr Gemahl mirdiese Nachricht bestätigte, so beftl loß ich, die Ehre die-ser von dem Volk so hcist gewünschtem Rückkehr mirznzueigncn. Zu diesem Zweck wußte ich am Hof dieNachricht verbreiten zu lassen, daß die Frondeurs gera-de diese Rückkehr befürchteten, indessen ich, zu gleiMerZeit, um Mazarin allen Verdacht, daß wir künstlichhandelten zu benehmen, alle Unterhandlungen williganhörte» die von seiner Seite keine Woche ausblisben.Ich versuchte Alles, um Herrn von Beaufort zu bewe-gen , diesmal unter seinem eigenen Namen zu handeln,weil ich glaubte, daß Mazarin, in der Hvfnrmg ihnleichter zu betrügen, lieber mir ihm, als mit mir ver-handeln würde. Aber kaum e:fuhr Herr von Beau-fort, daß eine Reise nach Compiegne mit zu den Be-dingungen dieser Verhandlung gehöre, so war an seineEinwilligung nicht mehr zu denken , weil la Boulaie,dem er sich anvertrauc hakte, ihm durchaus davon ah-rieth. Vielleicht baß dieser es als gefährlich für Beau-fort ansah, vielleicht auch, daß er, als ein eifriger An-hänger