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Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
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daran Theil nehmen könnten. Das mißlichste bei derganzen Sache war die vermutliche Segenanrwvrt desJerzai, die, da er nicht von guter Herkunft war, für ihnselbst keine nachteiligen Folgen, destomehr aber fürAndere haben konnte. Sie versprachen mir kein Wortvon ihm anzuhörcu, und den ganzen Vorfall blos alsein Opfer ihrer gemeinschaftlichen Sache,, als einen Par.tei-Streik zu behandeln. Dieser Vorsatz ward jedochsehr schlecht gehalten. Anstatt dem entworfenen Planegemäß zu handeln, ließ sich Beaufort ganz von seinerHitze Vahinrerßm. Er riß daö, Tischtuch hinweg, warfden Tisch um, dem armen Vinevllie, den blos das Un-gefähr zu diesem Mahle gebracht hatte, flog eme Schüftftl an Kopf und der Kommandeur von Jars hattegleiches Schicksal. Die Instrumente wurden auf denKöpfen der Spieler zerbrochen. Menst, einer von denBegleitern des Herrn von Beaufort, gab Jerzai dreioder vier Stiche. Die Herrn von Caudale und Bouteville,jetziger Herr von Luxemburg, zogen den Degen, undwürde» sich auf gut Glück unter die Menge, die alleDegen gezogen hatte, gestürzt haben, wenn nichtCaumesnil sie mit Gewalt zurückgehalten Härte.

So bitter mein Verdruß über Liesen Ausgang derSache war, so groß war die Freude, womit alle An-hänger des Hofs den Tadel Der Welt ganz allein aufmich zu ziehen suchten. Aber, weil die Sorgfalt, wo-mit ich alle weitere Folgen zu verhindern suchte, meineDenkungsart hinlänglich bewies, und weil es über-haupt Zeiten gicbk, wo gewisse Leute imnrer Recht be-halten, so mar diese Freude nur von kurzer Dauer.Aus dem entgegengesetzten Grunde hatte Mazarin im-mer Unrecht. Natürlich säumten wir nicht, unsererSchuldigkeit gemäß, die Nachricht von der aufgehobe-nen Belagerung von Cambrai, die gute Aufnahme Ser»

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