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^ L Ierzai, damals ein sehr eifriger Anhänger des
Kardinals, setzte sich in Kopf, die Pariser, wie er sag-te, a» seinen Namen zu gewöhnen, und wähnte, baß, eS ihm gelingen würde, wenn er sich, mit allen andern jungen Hosienten, die ihm gleich ge-m ^ stimmt waren, i» den Tuillerien, wo eS Ton war,
^ jeden Abend spazieren zu gehen, glänzend auSzeichne.
< Von Candale *), von Bousseville *' ), von Svuvre, von
H,. Meggrin ***) ließen sich zu dieser Thorheit, die An-^ fangs glückte, überreden. Wir achteten nicht darauf, und
§ hielten eS sogar für anständig mir Leuten von Stande, die,
^ W ob sie gleich von der entgegengesetzten Parthei waren, doch
^ auf Schonungen von unserer Seite Anspruch machen
Mn, konnten, auf einen artigen Fuß zu leben. Wir hiel-
k"W re» unS dafür an das Bewußkseyn, daß wir Herren
!k«t des Platzes waren. Sie zogen hieraus Vortheil, und
Hm!>! brüsteten sich in Saint Germain, daß die Frondeurs
sie nicht von den ersten Plätzen der Tuillerien zu ver-bE drängen wagten. Sie siengen an mit g>-vßkM Ge-.yUz» rausch auf der Terasse des Gartens Re-rarv glanzen >de Abendessen mit Musik zu halten und dabei offene.n l>k/k< sich die Gesundheit seiner Eminenz zu trinken. DieseAusgelassenheit beunruhigte mich. Auf der einenSeite wußte ich: Es sey gefährlich zu dul-den, daß unsere Feinde vor den Augen des
A 4 Volks
*) Ludwig Karl Gsston von Nogarct, la Valette undFoix Herzog von Candale u. s. w. Er starb rmverhei-rathet im Jahre i688» etwas über zo Zahre alt-
**) Franz Heinrich von Montmorenci, Herzog von Pinei-Luxeindurg, feit 167; Marschall von Frankreich geb. den4ten Januar 169;.
***) J«ob Lsthuert Marquis von Saint Mesgri» wardbei den Unruhen in Paris geködtet.
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