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Diese Reift beunruhigte den Kardinal, obgleichsie mir Bewilligung des Königs geschah, und be-weg ihn, dem Prinzen Aussöhnungsvvrschiägekhitti zu lassen. Herr von Bouillon versicherte mir,daß Arriaud, ehemaliger Befehlshaber der Carabinierund ein eifriger Anhänger des Prinzen, diesen Auf-trag bekommen habe: ich weiß aber nicht, ob Herrvon Bouillon diese Nachricht a«S sichern Quellen gezo-gen hakte, auch nicht, was diese Vorschläge, wenn siewirklich statt gefunden haben, für Folgen gehabthaben mögen. Alles, waS ich bemerkte, war, daßdes Prinzen Unterhändler, Mezerolles, um diese Zeitnach Compiegne kam; daß er mit dem Kardinal gehei-me Unterredungen hielt, und ihm rm Namen seinesHerrn erklärter Der Prinz mache, im Fall die Köni-gin die Oberaufsicht über die Flotten, welche sie seit demTode Des Herrn von Breze, sich zugeeignet hatte, auf-geben wollte, Ansprüche darauf, daß cs zu seinemVorkheil, und nicht, wie der Ruf sagte, zum Vortheildes Herrn von Vendome geschähe. Frau von Bouil-lon , welche sichere Nachrichten zu haben glaubte, sagtemir, daß der Kardinal über diese Acußerungen höchsterstaunt gewesen sey, und mit nichts als einem Ga-limachias darauf geantwortet habe, worüber er,fügte sie hinzu, den vollständigsten Aufschlußgeben soll, sobald man ihn erst in Paris ha-ben wird. Ich bat sie um Erklärung dieser letztenRede, die mir ausgefallen war. Sie gab mir sie; undich erfuhr, daß der Prinz nur kurze Zeit in Bous-gogne zu verweilen gedächte, und nach seiner Zurückkunftden Hof nöthigen wollte, nach Paris zurückzukehren,wo der Kardinal geschmeidiger als an jedem andern Or-te seyn würde. Diese Aeußerung hätte mir, wie Sie
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