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Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
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hätte er gewünscht/ den, Prinzen den geistlichen Standzu verleiden.

Ich übergche hier eine Menge Umstande, dis demPrinzen die Undankbarkeit und d-.,.ö Mißtrauen desKardinals hinlänglich bewiesen. Zu lebhaft und zujugendlich, um darauf zu denken, wie das letztere zuvermindern sei), vermehrte er es vielmehr noch dadurch,daß er Chavtgni, welchem Mazariu äußerst zuwider warst,,Schutz nahm und ihm die Freiheit wieder nach Pariszu kommen, verschafte; daß er an Den Angelegenheitendes Herrn von Bouillon, der sich seit dem Friedensehr an ihn angeschlossen hakte, thätigen Antheil nahmund daß er feiner Seits gegen la Riviere Rücksichtenbeobachtete, die nicht unbekannt blieben. Er hatteUnrecht; denn man darf nie mit Venen spie,len, welche die königliche Gewalt in Hän-den haben. So groß ihre Schwächen auchseyn mögen, so sind sie wichtig genug, daßMan sie entweder schone, oder zu stürzensuche. Verachten sollte sie ihr Feindnie; denn sie sind in der Welt dieeinzige Gattung von Menschcn, die in kei-nem Falle mit Vorth ei' verachtet werdenkann.

Die Erbitterung verursachte, daß der Prinzbei diesem Feldzug nicht eilte, das Comnmndo über dieArmeen zu übernehmen, wie er sonst wohl zu thun pflegte.Die Spanier hakten Saint Venank und IprcS wcgge»nvmmen, und der Kardinal setzte sich in den Kopf Cam-brat wegzunehmen. Der Prinz, der diese Unterneh-mung nicht für ausführbar hielt, wollte sich nicht damitbefassen, und überließ sie dem Grafen Ha, court-, derdaran scheiterte. Zu eben der Zeit, als der König sichCompiegne näherte, um die Belagerung von Cambrai