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Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
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t^er Friede war geschlossen, und alles Bestreben deSKardinal Mezarins gieng einzig dahin sich gegendie große Schuld, die er dem Prinzen, der ihn imbuchstäblichen Sinne von dem Galgen gekettet hatte,abtragen sollte, gleichsam aufzulehnen. Der ersteSchritt, den er hiezu that, war, mit dem HauseVendome, das in verschiedenen Fällen, ein dem Hau«se Conde entgegen gesehteS Interesse gezeigt hakte, innähere Verbindung zu treten. Aus dem nemlichenBewegungsgrunde suchte er den Abt la Riviere für sichzu gewinnen, und er begierig sogar die Unvorsichtigkeit,den Prinzen merken zu lassen, daß er ihm zu der demPrinzen von Conti bestimmten Kardinalswürde Hof«nung gemacht habe.

Als ferner einige Domherrn von Lüttich ebenfallsden Prinzen von Conti für ihr Biskhum zu erwählengedachten, stellte ihnen der Kardinal, unter dem Vor«wände, als sey es Frankreichs Interesse zuwider, sichmit dem Hause Baiccn, das darauf natürliche und er-klärte Ansprüche habe, zu entzweien, Hindernisse entge-gen. Gegen la Riviere nahm er den Schein an, als

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