Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
XXVIII
Einzelbild herunterladen
 

XXVIIl

Der Geist der Fronde.

Er wußte, daß bei Richelieu, welchem er dasInteresse derer, die ihm sich anvertraut hatten,aufopferte, für ihn mehr zu gewinnen war. Romselbst mußte ihn belohnen. Der Kardinalshut,welchen jener seinem getreuen Joseph, dem Kapu-ziner, allzu kurz vor seinem Tode gezeigt hatte, gieng,eine bedeutungsvolle Erbschaft! nufMazarin(i6Z9)über, nachdem er zuvor als Nunzius in Frankreichdem Kenner Richelieu noch naher bekannt wordenwar. Eben dieser empfahl ihn sterbend dem folg-samen Ludwig dem XIII. zum Regentschaft, ge-wiß nicht in der Absicht, einen Mann nach sichaufzustellen, welcher seinen Ruhm verdunkeln sollteVielmehr

VN Mt, qus 1s keu LarMnglvoulut montrer ü cst empire,

c^ue, Lil avoit Kien lait «tu mal,un sutre pourroit ksire pire,et yri'il ckoillt L cette 6»xour kucceLeur 1s IVlr^srin.

Von Richelieu war die Charakteristik furcht-bar wahr:

I.es krinces etoient tes iujetsle Lois reäoutoient ses projstsil svoit ebranlo 1'Lmpire.

et t'il eut eu plus 6e sante,il fvrcoit Lome Ue I'inscrirekuccstleur äe 5a Lrüntet«.

Onrsnt