Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
XXVII
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Der Geist der Fronde.

Julius zum Rivalen eines Casars einweihte.Von Rom aus, wohin sich der Vater zog undstatt aller Geschlechtsbeinamen noch nichts als denNamen einesMazariners" mitgebracht hatte,gieng Julius Mazarini im Gefolge des nachmali-gen Kardinals Colonna bis Salamanca, um mitdem Vorurtheil, seinen juridischen Cursus gemachtzu haben, von der fremden Universität zurückzukvm-men. Nach der Themis weihte er sich als Haupt-mann unter dem Fußvolk im Maylandsschen Kriegedem Kriegsgott, wahrscheinlich aus einem Vorge-fühl, daß Cond6 selbst ihn einst als den Mars bc-grüßen würde. Endlich fand er seine wahre Be-stimmung unter den heiligen Hüllen eines MannesGottes und der Kirche. Der Kardinal Sa-chen!, dessen intimste Bekanntschaft er nichtauf die frommste Weise genossen haben soll und demer in der Folge nach des PabftJnnocenz des X. Toddie dreifache Krone zum Dank zwischen den Fingernwegschlüpfen ließ, hatte ihn seinen Beschützer, demKardinal Anton Barberini, Neffen von PabstUrban dem VlU. empfohlen. Seine Heiligkeiterprobten in Beilegung des Mantuanischen Succes-sionssireits Mazarins Negotiativnskünste, welchein seinem ganzen. Leben als seine Stärke gegoltenhaben, zu ihrem Schaden schon als so gereift, daßdie Spanier ihn und die Mauren unter den höch-sten Uebeln für ihren Staat in eine Klasse setzten.

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