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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
418
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ne, mich in Paris in eine jage gesetzt, wo ich michwahrscheinlich durch mich selbst erhalten könne. Be-dürfe ich aber eines fremden Schutzes, so wisse ich,daß ich diesen nirgends mächtiger und ruhmvollerfindenkönne als bey seiner' katholischen Majestät, und ichwürde stolz darauf seyn, meine Zuflucht zu ihm zu neh-men. Mein? Antwort gefiel Fuensaivagne. Siebezeichne, sagte er seit dem Zu St. Ibal, einen Mann,der sich eigener Starcke bewußt und nicht geidgie-rig sey, doch mir der Zeit zur Annahme desselbenbewogen werden könnte. Mit einem langen ehrenvol-len Brief von ihm kam Dom Antonio Pimente! ohneVerzug zu mir zurück. Auch überbrachte er mir einkleines Bullet, vom Erzherzog, das die Versicherungenthielt, cs bedürfe mm eine Zeile von meiner Hand,und er marschiere «:on tochiL lu8 siuLnou« siel lteie-l Lsniivv.

Den Tag nach der Abreise des Don Antonio Pi-mente! , ward ich in eine kleinliche Intrigue verwickelt,die mir verdrießlicher, als eine große war. DerPrinz von Conti, erzählte mit' Laiques, sey fürchterlichwider mich aufgebracht; er habe geäußert, daß ich dieihm schuldige Achtung aus den Augen gesetzt habe, unddaß er sich entweder rächen, oder mit seinem ganzenHauS zu Grunde gehen wollte. Kaum hatte er seinenBericht geendet, so kam sein Secrekär Sarrazin *)und bestätigte, was er gasagt. Bedenken Sie, wiesehr ein Mann, der sich von aller Schuld ganz frei fühlt,von emem solchem Ausfall befremdet «seyn muß? MeinErstaunen war groß, aber desto geringer meine Be-kümmerniß, denn meine Achtung für den Prinzen vonConti traf nur seinen Stand, nicht seine Persönlichkeit.

Gegen

*) Zvhann Franz Sarraziln, rin Schöngeist jener Zeit, dersich durch verschiedene iaLerkr berühmt machte, und ibz?starb.