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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
410
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sie ein Beweis meines MisvergnügenS mit dem Friedenfey. Alle Straßen waren voll Menschen, die alle:keinen Mazarin! keinen Frieden! schrieen.Es gelang mir das Volk, welches ich auf dem mureliär>6uk und dem <zuni lies orpkevre.? fand, durchdie Gründe, daß die mazarinische Parthei das Volkvom Parlemenk trennen wollte, daß man sich hütenmüsse in diesen Fallstrick zu fallen, und daß das Parle-ment seine Gründe habe, so zu handeln, wie es thue,zu zerstreuen; die zugefügte Versicherung: in Rück-sicht Mazarins sey nichts zu fürchten, und ich gäbe ih.nen mein Wort, mit ihm mich nie zu versöhnen, be-richtigte sie alle. Ich kam ins Palais und fand dieWache eben so erhitzt wie das übrige Volk. Sie hak-ten, wie mir Herr von Vitri sagte, ihm angeboten,olle, die er ihnen als Anhänger Mazarins nennen wir»de, umzubringen. Ich sprach mit ihnen wie mit denersten, uuv die Sitzung war noch nicht aus, als ichmeine Stelle in der großen Kammer einnahm. Beimeinem Eintritt sagte der erste Präsident: das Oel,das er eben bereitet hat, ist mit Salpetervermischt. Es entgieng mir nicht, doch nahm ichkeine Notiz davon; denn hätte ich diesen Einfall gerügtund wäre er bis in großen Saal erschollen, so wäre esnicht in meiner Macht gewesen, vielleicht nur ein einzi-ges Parlementsglied zu retten. Doch sagte ich,eSHerrn von Bouillon, der, wie er nachher erzählte, nochdenselben Nachmittag den ersten Prästdenten darüberzur Rede stellte.

Der Frieds, den sich der Cardinal so wohlfeilerkauft zu haben rühmte, war ihm nicht so ein-träglich, als er Höfte. Die Hefen von Misvergnüg-ken, die er mir überließ, Hätte er mir sehr leicht ent-ziehen können. Er that eS nicht, und ich war mit diesemUeberrest sehr zufrieden. Der Prinz von Conti undFrauVyn Longueville machten, nach einer ersten Zu-